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Gambero
Rosso 2010
"Die Tenuta Sottomonte ist seit fast 500 Jahren im Besitz der Familie d'Attimis-Maniago, heute in der Hand von Alberto. Das Weingut erstreckt sich auf 110 Hektar, die fast zur Gänze bestockt sind. Über 70% der Weingärten bestehen aus lokalen Biotypen, d.h. aus der Selektion von Reben im Weinberg, die sich in den letzten Jahren am besten an das lokale Mikroklima angepasst haben. Eine Entscheidung, die gegen den Trend geht und mehr Zeit beansprucht, aber es ermöglicht, die Typizität der Rebsorten bestmöglich zu bewahren. Der Rosso Vignaricco 05 liegt an der Spitze unserer Präferenzen in diesem Jahr. Ein Wein, der die Aufmerksamkeit für die Konzentration und die Intensität der Farbeauf sich lenkt. In der Nase bietet er opulente Eindrücke von roter Konfitüre und Lakritze, im Hintergrund geröstete Kaffeenoten. Opulenz, die sich im Schluck auflöst, linear und ausgedehnt, begünstigt durch ein Gleichgewicht, das mit bereits weichen Taninen erreicht ist Tanine, die hingegen im Pignolo 05 noch das Gesetz diktieren und dies in die Zukunft projizieren. Der Bianco Ronco Broilo 05, eine Cuveé aus Chardonnay und Pinot Bianco, in slawonischen Eichenfässern und in AllierBarriques gereift, hat goldene Nuancen und ein komplexes und zart würziges Bouquet. Getragen von einem bedeutenden Alkoholgehalt ist der Wein sehr würzig." |
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Gambero
Rosso 2009
Dieses historische Weingut hat ein Ausmaß von 110
Hektar. Fast die Gänze davon ist Rebfläche, die sich auf
den Hügeln von Buttrio erstreckt. Einer glücklichen
Intuition des Besitzers Alberto D?Attimis Maniago
folgend, konzentrierte man sich im Laufe der Jahre
auf die Produktion der wichtigsten autochthonen
Weine Friauls. In jüngster Zeit wird den autochthonen
Rebsorten besonderes Augenmerk geschenkt, aber
hier wurde diese Entscheidung schon längst vor
dem heutigen Trend getroffen: heute erntet man
die Früchte für diese Orientierung in der Produktion.
Bestätigt wird auch in diesem Jahr die Besonderheit
einer seltenen Rebsorte, der Tazzelenghe, was auf
die Arbeit von ausgezeichneter Qualität verweist.
Aus einem 1990 angelegten Weinberg entstand der
Tazzelenghe 2004, der zugleich cremig und würzig
ist, mit deutlich erkennbaren Noten, die an Pfeffer
und Vollmilchschokolade, Brombeerkuchen und Heu
erinnern, ohne die typische Säure der ursprünglichen
Rebe aufzuweisen. Hervorragend ist auch die
Performance anderer traditioneller Weine, wie der
klassische Malvasia mit den Noten von Teegebäck und
Trockenblumen, der Schioppettino mit den deutlichen
Johannisbeer- und Zimtnoten sowie der blumige und
frische Ribolla Gialla. Aber auf dem Weingut spricht
man nicht nur von autochthonen Weinen, wie dies die
hervorragende Qualität des Chardonnay 2007 zeigt,
der sich mit eleganten Balsam- und Mineralnoten
präsentiert, gefolgt von einer besonders feinen und
reintönigen Entwicklung im Geschmack. |
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Gambero
Rosso 2008
Durchläuft man die Geschichte dieses Weingutes,
dann bedeutet dies, einen wichtigen Teil der
Weinbaugeschichte Friauls Revue passieren zu lassen.
Ausgangspunkt ist das Jahr 1585, als in Folge einer
Eheschließung zwischen Adeligen das heutige Weingut
in Buttrio vererbt wurde. Aus dem 18. Jh. stammen
Zeugnisse bedeutender Weinproduktion. Im Jahr
1930, dem Jahr mit bahnbrechender handwerklicher
Produktion, beginnt die moderne Tätigkeit. So viel
Geschichte hat allerdings der Dynamik des Weingutes
keinen Abbruch getan, denn in diesem Jahr wurden
zwei Spitzenweine von höchstem Niveau produziert: der
traditionelle Malvasia und der Tazzelenghe, die bis in das
Finale der Drei Gläser gekommen sind. Der erste Wein
beeindruckt zum einen aufgrund seiner Komplexität
an Aprikosen-, Pfirsich-, Creme- und Tabaknoten, zum
anderen durch seine Geschmacksfülle.
Der Tazzelenghe, die raue friulanische Rebsorte,
überzeugt hingegen aufgrund ihrer einladenden
und lieblichen Noten von Brombeerkuchen,
Milchschokolade und in Alkohol eingelegte Kirschen.
Angenehm ist der Kontrast zwischen den grünen,
fruchtigen Noten des Sauvignon, während der Verduzzo
Tore delle Signore frisch und nicht langweilig ist. Erdig
und würzig präsentiert sich der Rosso Vignaricco. |
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Gambero
Rosso 2007
Alberto D'Attimis-Maniago leitet auf den Hügeln von
Buttrio mit großer Dynamik diesen traditionellen Weinbaubetrieb.
Ich möchte gar nicht die wichtigen, nachhaltigen Ergebnisse
der letzten Jahre aufzählen, Tatsache ist aber,
dass er immer nach neuen Lösungen und Ideen strebt.
In letzter Zeit wurden viele Weinberge neu angelegt, mit
eindeutigem Schwerpunkt auf den autochthonen Rebsorten.
Unter den verkosteten Neuheiten von 2006 wurden
wir positiv von einem anmutigen Spumante Charmat,
auf der Grundlage von Ribolla Gialla, überrascht.
Gelungen ist auch der Rotwein, der aus der historischen
friulanischen Rebsorte, der Pignolo-Traube, gekeltert
wurde. Eine weitere Neuheit dieses Weingutes bzw. der
gesamten friulanischen Weinwelt war der in unser Finale
gekommene Tazzelenghe 2002, eine schwer zu interpretierende
autochthone Rebsorte. Bei unseren Degustationen
stellten wir fest, dass der Pignolo ev. noch
eine Korrektur benötigt, während hingegen der Ribula
Brut sofort das Ziel getroffen hat. Dieser Spumante ist im
Aroma und im Geschmack besonders angenehm. Dank
der ausgezeichneten Vinifikation und des richtiges Ausbaus
wurden die unfreundlichen Noten des Tazzelenge
gemildert, wobei die fruchtigen Anteile, die mit den
Balsamnoten des Holzes vermischt wurden, besonders
betont wurden; im Mund ist der Wein reichhaltig, warm
und fett. Schön gemacht sind die anderen Weine mit
zwei Gläsern, wie Malvasia, Refosco und des Verduzzo
Tore delle Signore. Herrlich duftend der Sauvignon, der
lang anhaltend an tropische Früchte erinnert. |
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